Interview mit Elisabeth Jeggle (CDU) Mitglied des Europäischen Parlaments
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| Elisabteh Jeggle (CDU) |
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Straßburg, Brüssel oder Tübingen was gefällt Ihnen besser?
Zu allererst Stafflangen bei Biberach, denn dort bin ich daheim und verwurzelt. Diese "Heimat" möchte ich nicht verlieren.
Brüssel ist mein hauptsächlicher Arbeitsort, wo ich mich 32 Wochen des Jahres bzw. etwa 3 Wochen im Monat aufhalte. Alle vorbereitenden Arbeiten finden in Belgiens Hauptstadt statt. Anhörungen, Ausschuss- und Fraktionssitzungen, der Empfang/Organisation von Besuchern, insbesondere Fachbesucher mit konkreten Interessen und Gesprächswünschen gehören zu meinem Brüsseler Alltag. Nicht zu vergessen die vielen zusätzlichen Informationsgespräche. Beispielsweise hatte ich am 04. Februar 2010 ein Arbeitsfrühstück mit dem Agrar- und Umweltminister aus Sachsen; am Vortag mit Kollegen aus den Donauanrainerstaaten über ein effizienteres Miteinander und bessere politische Möglichkeiten bei grenzüberschreitender wirtschaftlicher und kultureller Zusammenarbeit.
In Straßburg arbeite ich 1 Woche im Monat bzw. 12 Wochen jährlich. Dort finden die notwendigen vorbereitenden Sitzungen und vor allem die Plenarabstimmungen statt. Straßburg ist für gewöhnlich sehr hektisch bis chaotisch. Zu einem sehr engen Sitzungskalender kommen - Gott sei Dank - viele, viele Besucher (allein aus meinem Wahlkreis besuchten mich von 2004-2009 etwa 7000 Bürger im EP Straßburg und 2000 in Brüssel).
Auch touristisch sind Straßburg und Brüssel reizvolle Städte und immer einen Besuch wert. Leider muss ich zugeben, dass ich mir bisher zu wenig Zeit genommen habe, diese Städte und ihre Menschen besser kennenzulernen. Das möchte ich in Zukunft ein wenig ändern, aber mir bleiben eigentlich nur die Wochenenden dafür und da bin ich in meinem Wahlkreis, der Region Württemberg-Hohenzollern und natürlich immer einmal wieder auch in Tübingen. Als Oberschwäbin ist mir in den Jahren Tübingen und das Gebiet nördlich der Alb richtig an das Herz gewachsen.
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