CDU Stadtverband Tübingen
 

Interviewreihe
06.03.2010, 16:16 Uhr

Interview mit Elisabeth Jeggle (CDU) Mitglied des Europäischen Parlaments

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Elisabteh Jeggle (CDU)

Straßburg, Brüssel oder Tübingen was gefällt Ihnen besser?

Zu allererst Stafflangen bei Biberach, denn dort bin ich daheim und verwurzelt. Diese "Heimat" möchte ich nicht verlieren.

Brüssel ist mein hauptsächlicher Arbeitsort, wo ich mich 32 Wochen des Jahres bzw. etwa 3 Wochen im Monat aufhalte. Alle vorbereitenden Arbeiten finden in Belgiens Hauptstadt statt. Anhörungen, Ausschuss- und Fraktionssitzungen, der Empfang/Organisation von Besuchern, insbesondere Fachbesucher mit konkreten Interessen und Gesprächswünschen gehören zu meinem Brüsseler Alltag. Nicht zu vergessen die vielen zusätzlichen Informationsgespräche. Beispielsweise hatte ich am 04. Februar 2010 ein Arbeitsfrühstück mit dem Agrar- und Umweltminister aus Sachsen; am Vortag mit Kollegen aus den Donauanrainerstaaten über ein effizienteres Miteinander und bessere politische Möglichkeiten bei grenzüberschreitender wirtschaftlicher und kultureller Zusammenarbeit.

In Straßburg arbeite ich 1 Woche im Monat bzw. 12 Wochen jährlich. Dort finden die notwendigen vorbereitenden Sitzungen und vor allem die Plenarabstimmungen statt. Straßburg ist für gewöhnlich sehr hektisch bis chaotisch. Zu einem sehr engen Sitzungskalender kommen - Gott sei Dank - viele, viele Besucher (allein aus meinem Wahlkreis besuchten mich von 2004-2009 etwa 7000 Bürger im EP Straßburg und 2000 in Brüssel).

Auch touristisch sind Straßburg und Brüssel reizvolle Städte und immer einen Besuch wert. Leider muss ich zugeben, dass ich mir bisher zu wenig Zeit genommen habe, diese Städte und ihre Menschen besser kennenzulernen. Das möchte ich in Zukunft ein wenig ändern, aber mir bleiben eigentlich nur die Wochenenden dafür und da bin ich in meinem Wahlkreis, der Region Württemberg-Hohenzollern und natürlich immer einmal wieder auch in Tübingen. Als Oberschwäbin ist mir in den Jahren Tübingen und das Gebiet nördlich der Alb richtig an das Herz gewachsen.


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25.02.2010, 12:09 Uhr

Interview mit Monika Bormann (CDU)

Mit Herrn Stefan Mappus wurde der Spitzenkandidat für die Landtagswahl gewählt. Ein überragendes Wahlergebnis von 92,6% ist ein deutliches Signal in einer unruhigen Zeit.

Welche Charaktereigenschaft von Herrn Mappus schätzen Sie besonders und welche Impulse erwarten Sie von ihm für unser Land?

Ich habe Stefan Mappus als verlässlichen, kompetenten und durchsetzungsfähigen Fraktionsvorsitzenden kennen und schätzen gelernt. Er verkörpert die traditionellen christlichen Werte unserer Partei und wird die Rolle des Landesvaters ausfüllen.

Stefan Mappus kann auf eine 13- jährige parlamentarische Tätigkeit als Abgeordneter, Staatssekretär, Minister und Fraktionsvorsitzender zurückblicken. Mit dieser Erfahrung wird es ihm gelingen, eine verantwortungsvolle Politik in schwieriger Zeit zu gestalten. Ich bin mir sicher, dass der Einfluss Baden-Württembergs auf Bundesebene weiter gestärkt wird.


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06.01.2010, 13:38 Uhr

Start der Interviewreihe mit Annette Widmann-Mauz

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Annette Widmann-Mauz parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit

Die Verhandlungen zum Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP wurden in rekordverdächtigem Tempo abgeschlossen. Sie waren in der Arbeitsgruppe für Gesundheit und Pflege maßgeblich an den Beratungen beteiligt. Wie haben Sie die Verhandlungen persönlich erlebt, wo gab es Reibungspunkte und wo Übereinstimmungen?

Die Koalitionsverhandlungen im Bereich Gesundheit und Pflege waren konstruktiv, vertrauensvoll und sehr fair. Die anstehenden Herausforderungen und Probleme, denen sich unser Gesundheitssystem durch die demografische Entwicklung und den medizinischen Fortschritt stellen muss, wurden von allen Seiten auf hohem fachlichem Niveau und mit der erforderlichen Ernsthaftigkeit diskutiert. Im Bereich der Finanzierung und der Weiterentwicklung des Gesundheitsfonds gab es durchaus unterschiedliche Ansätze. Die Gemeinsamkeiten in den zentralen politischen Vorhaben überwiegen jedoch klar. Wir wollen ein freiheitliches Gesundheitswesen, d.h. die flächendeckende Sicherstellung der medizinischen Versorgung durch freiberuflich tätige niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und Krankenhäuser, die Wahrung der Therapiefreiheit und der freien Arztwahl für die Patientinnen und Patienten sowie mehr Transparenz und weniger Bürokratie durch mehr qualitativen Wettbewerb in der Gesundheitsversorgung. Dennoch blieben uns diverse Nachtsitzungen nicht erspart. Im Ergebnis haben wir mit dem Koalitionsvertrag aber eine ausgewogene Grundlage für die gemeinsame Arbeit in den nächsten Jahren geschaffen. Dies konnte nur in einer Atmosphäre guter Zusammenarbeit geleistet werden.


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