CDU Stadtverband Tübingen
 

Neues aus dem Gemeinderat
27.01.2010, 09:13 Uhr Übersicht | Drucken

Müllentsorgung wird dieses Jahr zu einem großen Thema

 

                CDU für Tübingen


Weil die entsprechenden Verträge zwischen Stadt und Kreis Tübingen einerseits und dem

 

Kreis Tübingen und privaten Entsorgungsunternehmungen andererseits 20111 bzw.

2012 auslaufen, muss das gesamte System der Müllabfuhr auf den Prüfstand. denn auch  die

EU hat neue Richtlinien herausgegeben, denen zufolge nur noch Mülleimer mit Rädern

benutzt werden dürfen. Die kleineren, haushaltgerechten Mülleimer ohne Räder

verursachen bei den Mitarbeitern der Müllentsorgung gesundheitsschädliche  körperliche

Belastungen.

Die Mindestgröße der Behälter  wird 60 Liter betragen (bisher: 30 Liter).

Folgende Fragen müssen geklärt werden:

1.)    Reduktion der sehr teuer zur entsorgenden Restmüllmenge. Diese liegt in Stadt und Kreis

Tübingen bei 100-110 Kg ( je Einwohner/ je Jahr, in anderen Kreisen mit eindeutigerer

Mülltrennung bei 80 Kg. /E /Jahr. Bei dieser Reduktion können an die 500.000 € jährlich

im Kreis gespart werden. Bewirkt wird diese Reduktion durch bessere Trennung des Restmülls

von Biomüll, Wertstoffmüll und Papier.

2.)    Verursachergerechtes Gebührensystem,- es gibt Methoden mit und ohne automatisches

Wiegen des Abfalls bei der Mülleinsammlung.

3.)    Entsorgen Kreis und Stadt Tübingen gemeinsam oder wird die Stadt Tübingen beantragen,

          dass sie in ihrem Gebiet die Entsorgungshoheit vom Landkreis übertragen bekommt?

 

          Im letzteren Fall muss die Stadt einen gesonderten Fahrzeugpark, eigenes Personal und

         

 

 

 

        eine eigene Verwaltung inklusive Gebührenabteilung aufbauen, was sicher teurer wird als bisher.

 

 

Wegen der Weiterbeschäftigung der bisherigen städt. Mitarbeiter in der Müllentsorgung bevorzugen

Stadtverwaltung und die grün-rote Mehrheit des Gemeinderates die kreisunabhängige Entsorgung.

Die entsprechende Gemeinderatsvorlage hierzu war sehr einseitig. Der CDU-Vorschlag, wenigstens

die Variante  „ Müllentsorgung zusammen mit dem Kreis Tübingen „zu untersuchen, wurde nur wiederwillig  und nur auf Vorschlag des Oberbürgermeisters akzeptiert.

 

Dr. Albrecht Kühn, Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktion



Tübingen -


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