Wie wichtig uns darum Religionsfreiheit ist, hat unser junger Gemeinderatskandidat Christoph Naser heute in einem Leserbrief im Schwäbischen Tagblatt deutlich gemacht.

„Liebe Frau R., Sie kritisieren in Ihrem Leserbrief diskriminierende „Staatskirchenstrukturen“ aus „klerofaschistischer Zeit“. Ich weise darauf hin, dass das deutsche Religionsverfassungsrecht die Trennung von Staat und Kirche ohne Umschweife formuliert. In unserem Grundgesetz heißt es klipp und klar: „Es besteht keine Staatskirche“. Ich finde Ihre Wortwahl daher irreführend. Als Ansprechpartnerin einer Ortsgruppe der Humanisten Baden-Württemberg vertreten Sie einen Verband, der in seiner Eigenschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts den christlichen Kirchen in unserem Bundesland gleichgestellt ist und genau wie diese etwa zum Einzug von Kirchensteuern berechtigt ist. Ich freue mich über diesen freiheitlichen Charakter unseres Grundgesetzes: Jeder Mensch darf glauben, was er will und dies auch öffentlich(-rechtlich) praktizieren.
Als Bürgerinnen und Bürger stehen wir vor der ehrenvollen Aufgabe, die daraus entstehende Vielfalt zu gestalten. Die Tübinger CDU hat deshalb in ihrem Kommunalwahlprogramm das Ziel formuliert, gemeinsam mit den Angehörigen aller Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften Konzepte zu entwickeln, um das gute Miteinander in Tübingen weiter zu fördern. Wenn z.B. durch das Projekt „TAKT“ der Zusammenhalt von Atheisten, Christen, Juden, Muslime, (…) gestärkt wird, dann finde ich das sehr gut!

Christoph Naser, CDU-Gemeinderatskandidat, Tübingen“

Religion ist ein prägender und wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft.