„CDU für Tübingen – Was ist das?“
„Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit“, so Artikel 21 des Grundgesetzes. CDU-Mitglieder in Deutschland nehmen diesen Verfassungsauftrag, gerade vor Ort, gerade in Tübingen, sehr ernst. Nur mit einer direkten Einbindung der „Stimmen des Volkes“, also mit offener Beteiligung in allen Beratungs-, Diskussions- und Entscheidungsprozessen, also bei aktueller Willensbildung in einzelnen, politisch relevanten Themen kann dieser Verfassungsauftrag wirklich mit Leben erfüllt werden.
Im CDU Stadtverband kann dies gelingen. Wir sind offen für Anregungen, Ideen, Entwicklungslinien, Diskussionsbeiträge, gerade aber auch für Kritik, Emotionen, Anwürfe und so weiter – frei nach und getreu dem chinesischem Sprichwort: „Der Drache steigt bei Gegenwind“. Aber: Wir schätzen eigentlich bestens dabei den direkten Kontakt, den zielführenden Dialog, das politische Streitgespräch, und möglichst stets ohne jegliche persönliche Verletzungen.

„CDU für Tübingen – Wer ist das ?“
Der Stadtverband der CDU Tübingen ist der Zusammenschluss aller Tübinger CDU-Mitglieder, also aller derjenigen, die in der Kernstadt sowie in Stadt- und Ortsteilen wohnen. Immerhin sind dies derzeit über 260 Personen und Persönlichkeiten, die sich offen zu den Zielen der Partei bekennen und im urdemokratischen Sinne des Grundgesetzes an der Willensbildung des Volkes mitarbeiten wollen.
Der Stadtverband ist insoweit auch eine Art „Dach“ für die derzeit vier Ortsverbände, die es nur in den eingemeindeten Teilorten Tübingens gibt (Hirschau, Pfrondorf, Neckar-Rammert (für Weilheim, Kilchberg, Bühl) und Hagelloch. In Hirschau agiert der größte und aktivste Ortsverband, sogar mit regelmäßig eigener CDU-Liste bei der Ortschaftsratswahl. In Bebenhausen und Unterjesingen gibt es traditionell leider erst seit wenigen Jahren aktive CDU-Mitglieder – und jedenfalls keinen Ortsverband.

„CDU für Tübingen – Seit wann gibt es das ?“
Im Herbst des Jahres 1945 fanden sich einige wenige aufrechte Männer zusammen und gründeten als einer der ersten Ortsverbände Deutschlands den Stadtverband der CDU Tübingen. Dabei waren an der Spitze Johannes Weckenmann, Reinhold Frauendiener, Studentenpfarrer Hanssler, Karl Kirn sen., Jakob Krauss, Dekan Weikmann. Johannes Weckenmann, Jahrgang 1905, Mitglied in der Zentrumspartei 1922, dann aktiv im katholischen Gesellenverein, und, nach dessen Verbot im „Geheimbund“ Kolping, war mit der ersten Initiative in Tübingen dabei, die demokratischen Entwicklungen und Institutionen in Gang zu bringen. Weckenmann war CDU-Mitglied Nummer 128 in Deutschland. Kommunalpolitisch verdankt die Stadt Tübingen ihm, dem Handwerker, dem Messner, dem Vater vieler Kinder, dem langjährigen Gemeinderat, sehr sehr viel.

„CDU für Tübingen – Wo finde ich die ?“
Wer Fragen hat, wer politisch aktiv werden will, sucht Anlaufstellen. Nun – die CDU Tübingen, jedenfalls der Stadtverband der CDU Tübingen kann und will sich keine eigene Geschäftsstelle leisten, wenn überhaupt, dann ausnahmsweise nur in besonderen Wahlkampfzeiten, also in Kommunal- oder OB-Wahlen. Dann sind wir allerdings im Zentrum der Altstadt anzutreffen.
Daher sind wir ansprechbar immer direkt über unseren Vorsitzenden, Prof. Dr. Peter Lang oder direkt über seine Stellvertreter Rudi Hurlebaus, Eugen Höschele und Cornelia Hohmann oder über die Kreisgeschäftsstelle.