Wie die Junge Union aus mehreren voneinander unabhängigen Quellen erfahren hat, wurde es durch die Verwaltung der Universitätsstadt Tübingen versäumt, rechtzeitig Anträge für Bundesfördermittel zur Finanzierung der Kinderbetreuung zu stellen. Dadurch entgehen den Tübingerinnen und Tübingern knapp eine Million Euro.

Im Detail handelt es sich hierbei um Gelder aus dem Investitionsprogramm des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung, aus welchem die Stadt Tübingen Zuschüsse für die Neu- bzw. Ausbauten der Kinderhäuser Aischbach und Paula-Zundel hätte bekommen können.

Der JU-Kreisvorsitzende Georg Riege und die JU-Stadtverbandsvorsitzende Alice Dorison erklären dazu gemeinsam: „Es ist ungeheuerlich, dass die Bürgerinnen und Bürger Tübingens aufgrund einer Schlamperei der Stadtverwaltung beinahe eine Million Euro in Bundeszuschüssen nicht erhalten. Wir machen hierfür insbesondere deren Leiter, Oberbürgermeister Boris Palmer, verantwortlich. Unserer Ansicht nach ist es seine Aufgabe, die internen Verwaltungsverfahren so zu gestalten, dass die Einhaltung von derartigen Antragsfristen stets gewährleistet ist. Dabei ist es gewiss nicht hilfreich, wenn sich Herr Palmer zu zahllosen PR-Terminen außerhalb von Tübingen aufhält und von Talkshow zu Talkshow wandert.“

Weiter führen Riege und Dorison als Fazit aus: „Ein solch schwerer Fehler darf sich keinesfalls wiederholen. Boris Palmer sollte daher zukünftig vor allem seiner Verantwortung als Tübinger Schultes nachkommen, anstatt durch die Weltgeschichte zu reisen und sich zu jedem landes- und bundespolitischen Thema zu äußern!“

„Schaffa, netschwätza“ – Junge Union im Kreis und in der Stadt Tübingen kritisieren Boris Palmer für das Versäumen der Antragsfrist für Bundesfördermittel